Jagusch Sechtem

„Ich hatte mir mehr Besucher erhofft“, Rudolf Jagusch hält mit seiner Enttäuschung nicht hinter dem Berg. Der Sechtemer Krimiautor organisierte unter dem Titel „Summercrime“ eine Benefiz-Lesung mit Sektempfang in der Wendelinus-Grundschule. Der Erlös aus dem Eintritt sollte in das Bolzplatz-Projekt fließen.

Wie berichtet, haben parteiübergreifend alle Sechtemer Ratsmitglieder, Dieter Paschmanns (SPD, zugleich Ortsvorsteher), Rainer Züge (SPD), Uwe Kuhnert (CDU) und Hans-Martin Siebert (FDP) die Initiative ins Leben gerufen, um gemeinsam mit der Stadt einen Bolzplatz auf einem Teil des Spielplatzes an der Berner Straße zu errichten. Da die Stadt Bornheim im Nothaushalt keine finanziellen Möglichkeiten hat, diesen Bolzplatz zu finanzieren, sind Bürger und Sponsoren aufgerufen, das etwa 15.000 Euro teure Projekt zu realisieren. Derzeit sei etwa die Hälfte des Geldes vorhanden, so Uwe Kuhnert am Rande von Jaguschs Lesung. Bürgermeister Wolfgang Henseler, der der Lesung beiwohnte, lobte das Engagement des Autors.

Jagusch las Ausschnitte aus einem dritten Vorgebirgskrimi „Todesquelle“ (2010) sowie eine bislang unveröffentlichte Kurzgeschichte. Rund 20 Gäste folgten der kurzweiligen Lesung im Foyer der Grundschule. „Ich partizipiere selber an dem geplanten Bolzplatz“, meinte Jagusch. Seine beiden Kinder seien mittlerweile aus dem Spielplatz-Alter herausgewachsen.

Foto: Frank Engel-Strebel

Schreibe einen Kommentar